Stabilisierung in der Arbeit mit komplexen Traumafolgestörungen: Konfrontation ist nicht alles


  • Datum

  • Kategorie

    C1
  • Punkte

    7
  • Bundesland

    Online-Veranstaltung

Konfrontation mit bislang abgewehrten Affekten zu traumatischen Erfahrungen bringt Betroffene in Kontakt mit einem Ausmaß und einer Intensität von erlebter Bedrohung, die gerade bei schweren, komplexen Traumafolgestörungen schnell überflutend erlebt werden kann.

Integration von bislang abgewehrtem Material ist aber nur dann möglich, wenn es bewusst erlebt und gehalten werden kann.

Demzufolge geht es bei der Konfrontationsfokussierten Arbeit nicht um das Konfrontieren an sich, sondern darum, dass der stabile Erwachsene in der Lage ist, aufkommende Affekte so zu regulieren, dass im window of tolerance Lernen stattfinden kann.

Wir wollen in dem Seminar erarbeiten, was alles zur Stabilisierungsarbeit gerechnet werden kann, um zu verstehen, dass auch in der Stabilisierung eine ausreichend distanzierte Konfrontation stets passiert. Und gerade hierüber die Fähigkeit geschaffen wird, dass der Patient/die Patientin in die Lage versetzt wird, einzelne Traumaszenen detailliert und kleinschrittig zu konfrontieren, ohne affektiv geflutet und somit wieder in die Dissoziation gedrängt zu werden.

Uhrzeit
10:00 – 16:30 Uhr

Veranstalter

Udana GmbH
Ansprechpartner: Corinna Weidemann
E-Mail: hallo@udana.de


Veranstaltungsort

Online